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Wäsche trocknen: 24 Praxistipps

Über den Autor

Claudia ist Ausmist-Coach und Autorin des Buches "Chaospause für Zuhause". Auf Haushaltsfee teilt sie ihr Wissen zur Organisation des Haushalts in Form von Checklisten und Online-Kursen rund um Haushalt, Ordnung halten und Ausmisten. (mehr...)

Dieser Beitrag ist am 28. Mai 2020 erschienen und wurde am 26. April 2024 zuletzt aktualisiert.

Nasse Wäsche lässt sich auf verschiedene Arten trocknen. Du kannst sie auf der Wäscheleine aufhängen. Draußen im Garten, auf Balkon und Terrasse, in Wohnung und Haus, im Keller, Heizungsraum oder auf dem Dachboden. Der Wäschetrockner ist eine tolle Alternative oder Ergänzung. Aber ab wann lohnt sich ein Trockner und frisst der nicht Unmengen an Strom? Was darf in den Trockner und was nicht? Ist Trocknen an der Luft nicht viel schonender und auch umweltfreundlicher? Alle Infos dazu findest du in diesem Ratgeber.

Am Ende dieses Artikels habe ich dir meine persönliche Einkaufsliste zusammengestellt, damit du eine schnelle Übersicht hast, welche Produkte du für eine effiziente Arbeitsweise benötigst.
Einige Produkte kannst du direkt über den Haushaltsfee-Marktplatz bei verschiedenen Online-Shops erwerben oder bei ausgewählten, lokalen Anbietern in deiner Nähe.

Zudem habe ich dir noch relevante Checklisten, welche dir die Arbeit erleichtern, unten beigefügt.

Auf der Wäscheleine oder Wäschespinne

Ist es draußen trocken, ist das Aufhängen der Wäsche an der frischen Luft allen anderen Arten vorzuziehen. Vor allem wenn es warm und sonnig ist trocknet deine Wäsche im Nu. Und auch bei Wind ist deine Wäsche schnell trocken. In beheizten Räumen kann die Feuchtigkeit besser von der Luft aufgenommen werden als in kalten. Wenn es draußen regnet oder Minusgrade hat, dann solltest du die Wäsche drinnen trocknen. Zwar verliert die Wäsche bei Frost durch Gefrieren einen Teil ihrer Feuchtigkeit. Dann musst du sie aber drinnen erst wieder auftauen und gegebenenfalls erneut aufhängen, was doppelte Arbeit bedeutet. Für drinnen gibt es neben normalen Wäscheständern auch Trockengestelle für die Dusche, Badewanne oder den Heizkörper. Da gibt es die unterschiedliche Modelle. Auch solche zum befestigen an die Wand oder an die Türe. Zum Einhängen, Ausklappen oder sogar zum Ausziehen.

Wird die Wäsche drinnen getrocknet, wird die Luftfeuchtigkeit erhöht. Diese bildet dadurch einen optimalen Nährboden für Schimmel in Wohnräumen, welcher die Gesundheit gefährden kann. Damit diese feuchte Luft nicht im Zimmer verbleibt, muss mehrmals stoßgelüftet werden.

Wenn du einen Balkon hast schaue dir diesen Wäschetrockner für den Balkon (Hängetrockner) an.

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  • PRAKTISCHE WÄSCHE-ABLAGE: Im Gegensatz zu einem Flügelwäschetrockner ist dieser Wäscheständer platzsparend und passt auch perfekt in kleine Räume, wie die Waschküche oder den Hauswirtschaftsraum.
  • AUSZIEHBARES DESIGN: Der ausziehbare Wäscheständer lässt sich nach dem Trocknen kinderleicht wieder zusammenfalten und verstauen. So ist er ein klappbarer Wäscheständer, der kaum Platz wegnimmt.

Wäsche effektiv aufhängen

  • Feuchtigkeit ausschlagen: Schlage die Wäsche vor dem Aufhängen richtig aus und ziehe sie glatt.
  • Schlau aufhängen: Dicke Stücke mit Platz aufhängen, damit von allen Seiten Luft an den Stoff kommt.
  • Manches muss auf links: Farbintensive und schwarze Kleidung am besten auf links aufhängen, dann kann die Sonne der Farbe nicht schaden.
  • Wäscheklammern trocknen: Wäscheklammern aus Holz müssen immer gut trocknen, damit sich kein Schimmel bildet.

Wäschetrocknen in der Wohnung

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Wäsche Schleudern

Damit die Wäsche nicht tropfnass aus der Maschine kommt, sollte diese den Schleudergang durchlaufen. Checke auch hier unbedingt die Hinweise auf dem Pflegeetikett, da nicht jedes Kleidungsstück gleich stark geschleudert werden darf.

Raum lüften

Um eine gute Luftzirkulation zu unterstützen, solltest du während des Trocknens mehrmals Stoßlüften. Auf keinen Fall das Fenster ewig kippen oder ganz geöffnet lassen und während des Lüftens bitte die Heizung runter drehen. Ideal ist es, wenn ein Durchzug entstehen kann. Das Lüften ist der wichtigste Punkt von allen, um Schimmelbildung gezielt entgegenzuwirken. Siehe auch: Sofortmaßnahmen gegen Schimmel in der Wohnung.

Raum heizen

Neben dem konsequenten Lüften ist es wichtig, dass der Trockenraum ordentlich geheizt wird. Kältere Luft kann die Feuchtigkeit längst nicht so gut aufnehmen wie warme und der Trockenvorgang dauert dadurch wesentlich länger.

Für Luftzirkulation sorgen

Immens wichtig ist es, dass die Luft zwischen den Wäschestücken optimal zirkulieren kann. Daher ist es ideal, wenn du die Kleidung längs zum Fenster aufhängst. So wird die Wäsche durch die zirkulierende Luft schneller trocknen.

Ventilator verwenden

Diesen Trick solltest du aufgrund des erhöhten Stromverbrauchs wirklich nur in Notfällen anwenden. Durch die Luftbewegungen des in der Nähe des Wäscheständers positionierten Standventilators trocknen die Kleidungsstücke im Nu.

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Wäschetrocknen verboten?

Immer wieder hört man, dass es Leuten verboten wird, in der Mietwohnung oder auf dem Balkon Wäsche zu trocknen. Und selbst wenn es dazu Klauseln im Mietvertrag gibt, bei normalem Gebrauch, darf dies nicht verboten werden.

  • Wäschetrocknen ist erlaubt: Das Trocknen der eigenen Wäsche gehört nach gängiger Rechtsauffassung zum vertragsmäßigem Gebrauch der Wohnung.
  • Problemfall Trockner: Anders sieht es mit einer möglichen Lärmbelästigung durch den Trockner aus. Hier sollte man in hellhörigen Wohnungen davon absehen die Wäsche nach 22 Uhr oder an Feiertagen in den Trockner zu geben.
  • Belästigung vermeiden: Auf dem Balkon oder im Gemeinschaftsgarten ist darauf zu achten, dass andere Mieter nicht belästigt werden.

Bohrungen oder Haken für Wandhalterungen an der Außenfassade können jedoch vom Vermieter untersagt werden. 

Kaufberatung Wäscheständer

Bei der Auswahl eines Wäscheständers gibt es mehrere wichtige Überlegungen, die berücksichtigt werden sollten, um sicherzustellen, dass er deinen Bedürfnissen entspricht. Zunächst einmal solltest du die Größe und Kapazität des Wäscheständers berücksichtigen, um sicherzustellen, dass er genug Platz für deine Wäsche bietet. Die Materialqualität und Stabilität sind ebenfalls entscheidend, um sicherzustellen, dass der Wäscheständer lange hält und auch schwerere Kleidungsstücke sicher tragen kann. Darüber hinaus können zusätzliche Funktionen wie klappbare Flügel, verstellbare Höhen und Rollen für eine einfachere Handhabung und Lagerung hilfreich sein. Achte auch auf die Trocknungseffizienz und Belüftung des Wäscheständers, um sicherzustellen, dass deine Wäsche schnell und gleichmäßig trocknet. Schließlich ist es wichtig, dein Budget im Auge zu behalten und nach einem Wäscheständer zu suchen, der ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und zu deinen individuellen Anforderungen passt.

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Weitere Kaufberatungen findest du hier…

Kaufberatung Wäschespinne

Wenn du eine neue Wäschespinne kaufen möchtest, gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten. Zuerst solltest du den verfügbaren Platz in deinem Garten oder auf deinem Balkon ausmessen, um sicherzustellen, dass die Wäschespinne gut passt und genug Platz für die ausgeklappten Wäscheleinen bietet. Dann solltest du überlegen, welche Kapazität du benötigst, abhängig von der Menge an Wäsche, die du normalerweise aufhängst. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Stabilität der Wäschespinne, besonders bei starkem Wind. Schau nach Modellen mit einer robusten Konstruktion und einem stabilen Standfuß, um sicherzustellen, dass deine Wäsche sicher aufgehängt bleibt, auch bei unvorhersehbarem Wetter.

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Im Wäschetrockner

Ein Wäschetrockner ist zeitsparend und effektiv – jedoch nur dann, wenn du ihn auch richtig nutzt. Es gibt diverse unterschiedliche Modelle:

  • Ablufttrockner: Die feuchte Luft wird über eine Abluft-Vorrichtung nach draußen abgeleitet. Eine Ableitung über den Schlauch aus dem Fenster geht eventuell, wenn man alleine wohnt, aber nicht bei größeren Wohnkomplexen. Dies sollte vorher bedacht werden.
  • Kondenstrockner: Das Wasser wird in einer speziellen Kammer gesammelt. Diese muss nach jedem Trockenvorgang ausgegossen werden. Eine Abluft-Vorrichtung ist hierbei nicht notwendig. Der Raum muss dennoch gelüftet werden, da feuchte Luft auch aus dem Trockner austritt.
  • Wärmepumpentrockner: Hier wird die Wärme zur weiteren Nutzung gespeichert. Die erhitzte Luft wird in die Trocknertrommel geleitet, um die feuchte Wäsche zu erwärmen.

Mittlerweile gibt es sogar schon kleinere Geräte für Singles oder 2 Personenhaushalte. Weil sie weniger Platz brauchen, sind sie auch für kleinere Wohnungen geeignet.

Erfahre hier, was nicht in den Trockner darf…

Kaufberatung Wäschetrockner

Wenn du einen Wäschetrockner kaufst, ist es wichtig, dass du deine individuellen Bedürfnisse und den verfügbaren Platz im Blick behältst. Du kannst zwischen verschiedenen Typen wie Abluft-, Kondensations- oder Wärmepumpentrocknern wählen. Letztere sind oft energieeffizienter, haben aber möglicherweise höhere Anschaffungskosten. Achte darauf, dass die Kapazität des Trockners deinen Haushaltsanforderungen entspricht, und schau nach zusätzlichen Funktionen wie Feuchtigkeitssensoren oder speziellen Programmen für empfindliche Stoffe. Stelle sicher, dass der Trockner einfach zu bedienen ist und ausreichende Sicherheitsmerkmale bietet. Indem du sorgfältig recherchierst und vergleichst, findest du den idealen Wäschetrockner für dich.|

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Kaufberatung Waschtrockner

Wenn du überlegst, einen Waschtrockner anzuschaffen, gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten. Zuerst einmal solltest du den verfügbaren Platz in deinem Zuhause berücksichtigen, um sicherzustellen, dass der Waschtrockner gut passt und ausreichend Belüftung hat. Dann ist es wichtig, auf die Kapazität zu achten, um sicherzustellen, dass der Waschtrockner genügend Wäsche aufnehmen kann, um deinen Bedarf zu decken. Außerdem solltest du die Energieeffizienz des Geräts prüfen, um sicherzustellen, dass es nicht nur deine Kleidung effektiv reinigt und trocknet, sondern auch Energie und Wasser spart. Mit diesen Überlegungen im Hinterkopf kannst du den richtigen Waschtrockner finden, der zu deinem Lebensstil und deinen Bedürfnissen passt und dir Zeit und Aufwand beim Wäschewaschen spart.

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Vor dem Trocknen

Wäsche zuerst Schleudern

Um beim Trockenvorgang maximale Energie zu sparen, sollte die Wäsche, (wenn geeignet) mit einer hohen Drehzahl in der Waschmaschine geschleudert werden.

Was darf in den Trockner?

Achte auf die Angaben des Pflegeetiketts. Ist das Trocknersymbol durchgestrichen, solltest du davon absehen, dieses Textil in den Trockner zu packen. Zur trockner geeigneten Wäsche gehören normalerweise:

  • Handtücher
  • Putztücher
  • Geschirrtücher
  • Unterwäsche aus Baumwolle
  • Socken
  • Bettwäsche und Kissenbezüge
Achtung: Achte auf das Pflegeetikett!

Gerade bei Unterwäsche, Socken und Bettwäsche solltest du auf die Angaben auf dem Pflegeetikett achten. Sind diese nicht aus reiner Baumwolle gefertigt, sondern enthalten beispielsweise Seide oder Satin, kann der Trockner sie beschädigen.
Außerdem kann Bettwäsche im Trockner verknoten.

Schongang im Trockner

Während die oben erwähnten Textilien sich in der Regel bei großer Hitze im Trockner trocknen lassen, solltest du für andere Dinge nur den Schongang wählen. Dieser zeichnet sich durch eine geringere Hitze aus und beansprucht zumeist nicht so viel Zeit. Typische Kleidungsstücke für den Schongang sind:

  • Jeans
  • Bekleidung mit Fleece (Tennisball für ein Plus an Flauschigkeit mit in den Trockner geben)
  • Bekleidung aus Kunstfasern

Was darf NIE in den Wäschetrockner?

Achtung: Folgende Produkte dürfen nie im Wäschetrockner getrocknet werden:

sensible Stoffe wie echte Seide
ausgewählte Kunststoffe
Socken mit Kautschukstoppern
– jegliche Form echter Wolle
Badvorleger mit Unterseite aus rutschfestem Gummi

Wäschetrockner richtig beladen

Am effektivsten und sparsamsten ist der Wäschetrockner dann, wenn er gut beladen ist. Sind nur ein paar Kleidungsstücke drin, kostet der gleiche Vorgang zu viel Energie.

Auch eine überfüllte Trommel liefert nicht das gewünschte Ergebnis. Zu viel Masse fördert die Faltenbildung. Außerdem braucht die Kleidung genügend Platz, um schnell und gut trocknen zu können.

Keine nasse und trockene Wäsche mixen

Füge keine nasse Kleidung zu einer teilweise trockenen Ladung hinzu, da der Feuchtigkeitsdetektor dann nicht mehr richtig arbeiten kann. Das Ergebnis könnte eine Mischung aus zu trockener und weiterhin feuchten Kleidung sein.

Der Handtuch-Trick

Lege jedoch ein Frotteehandtuch zur nassen Wäsche in den Trockner. Dieses saugt die abgegebene Feuchtigkeit der Wäsche auf und hilft dabei die Trockenzeit zu verkürzen.

Trocknerprogramm wählen

Mittlerweile verfügen Wäschetrockner über eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten. So kannst du den Trocknungsgrad wählen und bei Bedarf auch nach der Art des Gewebes trocknen. Dies hat den Vorteil, dass man auch empfindliche Textilien trocken kann.

Mit dem richtigen Programm lässt sich außerdem eine Menge Energie sparen, da Hemden beispielsweise weniger Trockenaufwand bedeuten, als dicke Handtücher.

Die gängigsten Trocknungsgrade sind Schranktrocken und Bügeltrocken. Bei letzterer Einstellung enthält die Wäsche eine Restfeuchte, die das Bügeln direkt nach dem Trocknen vereinfacht.

Hier findest du einen aktuellen Marktüberblick von Dampfbügeleisen, Dampfbügelstationen, Bügeleisensysteme, Dampfbürsten, Dampfglätter und Reisebügeleisen.

Damit die Wäsche duftet

Tipp: Da die starke Belüftung des Wäschetrockners einen Großteil der Duftstoffe nach draußen transportiert, kannst du – vorausgesetzt du möchtest duftende Wäsche haben – Trocknertücher in die Trommel geben. Diese geben ihren Duft während des Trockenvorgangs an die Wäsche ab. Auch ein Duftsäckchen oder Duftkerzen im Kleiderschrank verleihen deiner Wäsche einen angenehmen Duft.

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Wäsche desinfizieren

Manchmal kann es nötig sein, dass bestimmte Wäsche desinfiziert werden muss. Etwa wenn ein Familienmitglied erkrankt ist. Ein Trockner schafft das ganz ohne Chemie. Denn durch die hohen Temperaturen können Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger unschädlich gemacht werden. Auch Eier von Schädlingen wie Milben, Flöhe oder Läusen können dadurch abgetötet werden.
Der Trockner selbst muss selten desinfiziert werden. Wenn er allerdings zu schlechten Gerüchen an deiner Wäsche kommt, dann sollte er gründlich gereinigt werden.

Nach dem Wäsche trocknen das Flusensieb reinigen

Nach dem Trocknen

Wäsche sofort herausnehmen

Tipp: Bleibt die Wäsche nach dem Trocknen in der Maschine, können durch Restfeuchte und Gewicht der Textilien Falten entstehen. Nimmst du die Wäsche dagegen direkt nach dem Trocknungsprozess aus der Maschine, lässt sie sich aufgrund der Wärme beinahe faltenfrei zusammenlegen. Dies erleichtert oder erübrigt je nach Textil das Bügeln. Ist die Wäsche zu lange feucht in der Waschmaschine, können außerdem schlechte Gerüche und Stockflecken entstehen.

Direkt auf den Kleiderbügel

Wenn du Hemden und andere knitteranfällige Oberteile direkt auf Kleiderbügel hängst und glatt ziehst, sparst du dir später viel Zeit fürs Bügeln.

Rund um den Trockner von A – Z

Aufstellort

Wärmepumpentrockner und Kondensationstrockner sind sich ähnlich. Sie haben einen Wassertank, den man einfach ausleeren kann. Ihn kannst du also überall aufstellen wo du Platz und eine Steckdose hast. Das kann z. B. in deinem Hauswirtschaftsraum oder Waschkeller sein, aber auch Badezimmer oder Küche kommen in Frage. Wenn du keine Steckdose in der Nähe hast, kann ein Verlängerungskabel hilfreich sein.

Beim Ablufttrockner ist man dagegen immer an ein Fenster gebunden, da er einen Abluftschlauch hat, der nach draußen geführt wird. Er befördert die heiße Luft und das Kondenswasser nach draußen.
Möchtest du den Trockner in deine Küchenzeile integrieren, solltest du darauf achten, dass er unterbaufähig ist. Toplader sind hier nicht geeignet, da sie nach oben aufgehen.

Inzwischen gibt es auch Waschtrockner. Das ist Waschmaschine und Wäschetrockner in einem Gerät kombiniert. So etwas kann vor allem hilfreich sein, wenn du nur Platz für ein Gerät hast. Auch als Turm können die beiden Geräte übereinander aufgestellt werden. Hier sollte man aber bestimmte Vorrichtungen treffen, etwa die Geräte mit einer Wandhalterung sichern, da sie sonst durch z. B. Schleudern der Wäsche in Bewegung kommen und runterstürzen könnten. 

Brandgefahr durch den Trockner?

Achtung: Bei Trocknern kommt es schneller zu Bränden, als bei anderen Haushaltsgeräten!

Tatsächlich kommt es bei Trocknern häufiger als bei anderen Haushaltsgeräten zu Bränden.
Hohe Temperaturen, Feuchtigkeit, Staub und brennbare Flusen können dem Gerät zusetzen. In absoluten Ausnahmefällen kommt es aber erst nach Jahren zu Bränden. Auch zu Kurzschlüssen kann es manchmal kommen.
Experten raten daher ab, den Trockner über Nacht laufen zu lassen, und auch nicht einzuschalten, wenn man das Haus verlässt.

Achte am besten darauf, dass dein Trockner nicht zu heiß wird z. B. sollte er nicht zu nah an der Wand, an Möbeln oder anderen Geräten stehen. Der Raum sollte nicht zu heiß sein und der Trockner sollte regelmäßig gereinigt und von Flusen und Staub befreit werden.

Bügeln sparen

Tipp: Wenn du deine Wäsche nur kurz antrocknest, und sie anschließend sofort auf die Leine hängst, dann kannst du dir jede Menge Bügelarbeit ersparen. Inzwischen gibt es sogar Trockner, die eine Bügelfunktion haben. Hier sollest du die Wäsche aber nach Ende des Programms sofort herausnehmen, da sich sonst wieder Knickfalten bilden können, wenn sie zu lange im Trockner liegen bleibt.

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Kaufberatung Ersatzteile Wäschetrockner

Wenn dein Wäschetrockner nicht mehr richtig funktioniert, kann der Austausch von Ersatzteilen eine kostengünstige Lösung sein, bevor du dich für den Kauf eines neuen Geräts entscheidest. Typische Probleme wie defekte Heizelemente, beschädigte Riemen oder fehlerhafte Steuerungselemente können durch den Austausch entsprechender Teile behoben werden. Bevor du ein Ersatzteil kaufst, solltest du sicherstellen, dass es mit dem Modell deines Wäschetrockners kompatibel ist und ob du den Einbau selbst durchführen kannst oder professionelle Hilfe benötigst.

Es ist ratsam, Ersatzteile von vertrauenswürdigen Herstellern zu kaufen, um eine zuverlässige Reparatur und eine längere Lebensdauer deines Wäschetrockners zu gewährleisten. Außerdem ist es wichtig, die richtigen Werkzeuge und Anleitungen für den Einbau zu haben, um Schäden zu vermeiden und eine effektive Reparatur durchzuführen.

Haushaltsfee-Empfehlungen:
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Weitere Kaufberatungen findest du hier…

Flusensieb reinigen

Auch Staub und Schmutz kosten Energie und behindern die Leistung des Trockners. Das Flusensieb sollte möglichst nach jedem Trockengang kontrolliert und gegebenenfalls gesäubert werden. Bei dieser Gelegenheit solltest du auch die Dichtungen auswischen um zu vermeiden, dass sich dort befindliche lose Flusen beim nächsten Trockengang wieder in die Wäsche verteilen können.

Fusselfreie Kleidungsstücke

Tierhaare und Fussel sind besonders auf schwarzen Textilien lästig. Besitzt dein Wäschetrockner ein Auffrischprogramm, werden diese jedoch in wenigen Minuten beseitigt. Du kannst sie problemlos aus dem Flusensieb entfernen.

Geschichte des Wäschetrockners

Um 1800 erfand M. Pochon aus Frankreich den ersten handbetriebenen Wäschetrockner. Das erste elektrische Modell kam Anfang des 20. Jahrhunderts auf den Markt und bekam in den 1940er Jahren in der Version von Industriedesigner Brooks Stevens ein Glasfenster. 1958 brachte Miele den ersten Wäschetrockner nach Europa, jedoch fand dieser erst in den 1980ern Anklang in Privathaushalten. Wie die Waschmaschine hat der heutige Trockner bis auf die Grundfunktion kaum noch etwas mit dem Ursprungsmodell zu tun, ist heute aber beliebter denn je.

Nachteile des Wäschetrockners

Natürlich hat ein Wäschetrockner nicht nur Vorteile. Im Vergleich zu einem zusammenklappbaren Wäscheständer, den du vorübergehend fast überall aufstellen kannst, brauchst du für den Trockner meist mehr Platz. Zudem benötigst du je nach Trockner einen Platz am Fenster oder in der Nähe eines Abflusses. Außerdem brauchst du einen Stromanschluss. Da ein Trockner nur mit Strom funktioniert hast du auch höhere Kosten. Wenn der Strom einmal ausfällt, kannst du keine Wäsche trocknen, es sei denn du hast einen Wäscheständer zusätzlich.

Neben den Stromkosten hast du anfangs auch viel höhere Anschaffungskosten im Vergleich zum Wäscheständer.
Außerdem gibt es einige empfindliche Textilien, die nicht in den Trockner dürfen. Zudem verschleißt das Material schneller, kann fusselig oder irgendwann sogar löchrig werden. Manche Kleidungsstücke können im Trockner auch einlaufen.

Probleme mit dem Trockner

Manchmal kann es zu Problemen kommen. Wenn dein Trockner quietscht oder zu laut ist, die Trommel sich nicht mehr dreht, die Wäsche nicht richtig trocknet, muffig riecht oder sogar stinkt, dann sollte immer gehandelt werden. Lies am besten zuerst in der Bedienungsanleitung nach, was die Ursache für das Problem sein könnte. Oft kann ein Problem dann schnell behoben werden. Wenn du selbst nicht weiterkommst solltest du einen Reparaturdienst rufen.

Stromverbrauch

Wieviel Strom dein Trockner pro Ladung verbraucht kommt auf verschiedene Faktoren an.
Beispielsweise welches Programm du benutzt und wie voll der Trockner ist. Sehr voll gefüllte Trockner brauchen länger, bis alles vollständig durchgetrocknet ist.

Zudem kommt es auch auf die Art deines Gerätes an. Die Kosten betragen ungefähr:

  • Kondenstrockner: 0,90 € pro Ladung
  • Ablufttrockner: 1,10 € pro Ladung
  • Wärmepumpentrockner: 0,50 € pro Ladung

Der Jahresstromverbrauch für den Trockner hängt also nicht nur von der Art deines Gerätes ab, sondern auch wie oft du den Trockner pro Woche benutzt.
Wenn du deinen Trockner in einen kühlen Raum stellst, kannst du die abgegebene Wärme nutzen, um dir dort Heizkosten zu sparen.

Wasser weiterverwenden

Durch das Trocknen der feuchten Wäsche sammelt sich beim Kondenstrockner Kondenswasser im Trocknertank an. Dieses ist frei von Kalk, Mineralien und Salzen. Im Haushalt kann es sich als sehr wertvoll erweisen, beachte jedoch, dass es sich nicht wahllos einsetzen lässt. Durch das Fehlen von Mineralstoffen und evtl. enthaltenen Waschmittelrückständen eignet es sich beispielsweise unverdünnt nicht zum Gießen der Blumen.

So kannst du das Wasser aus dem Wäschetrockner verwenden:

  • Blumen gießen: Trocknerwasser mit 1/3 Leitungswasser verdünnen und als kalkarmes Gießwasser für bestimmte Pflanzenarten einsetzen
  • Boden wischen: Wischwasser für Fliesen, Parkett und Laminat
  • Fürs Auto: In der Scheibenwischanlage oder zum Auffüllen der Autobatterie
  • Bügeln: Im Dampfbügeleisen
  • Waschmaschine: In die Trommel der Waschmaschine für den nächsten Waschgang schütten, sodass für diesen weniger „neues“ Wasser eingesetzt werden muss

Für andere Einsatzbereiche solltest du das Wasser aus dem Trockner aufbereiten. Das ist ganz leicht: Du kippst das Wasser durch einen Kaffeefilter in ein großes Gefäß. Auf diese Weise fängst du kleinste Fasern auf und erhältst reines destilliertes Wasser zur Weiterverwendung.

Claudias Einkaufsliste

Hier findest du die relevanten Produkte, welche du für die oben genannten Tipps benötigst.

Zudem findest du hier eine Liste der Produkte, welche generell im Haushalt für Reinigungsarbeiten vorhanden sein sollten: Die richtige Grundausstattung – Claudias Einkaufsliste

Checklisten

Hier findest du eine Auswahl passender Checklisten, welche dir bei deiner Arbeit im Haushalt helfen:

Zudem findest du über den Link Gratis-Checklisten rund um den Haushalt eine Liste aller kostenlosen Checklisten, welche du dir herunterladen kannst.

Dein Kommentar

Hast du einen Wäschetrockner? Wie oft schaltest du ihn ein?

    • Liebe Gerlinde,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Es ist interessant zu hören, wie du deine Handtücher und Bettwäsche trocknest. Die Verwendung des Trockners ist eine praktische Lösung, um sie schnell und bequem trocken zu bekommen. Das Aufhängen von Spannleintüchern ist auch eine gute Methode, um sie schonend zu trocknen. Jeder hat seine bevorzugte Art und Weise, mit der Wäsche umzugehen. Vielen Dank, dass du deine Methode mit uns geteilt hast!

      Liebe Grüße
      Claudia

  • Hallo. Wir haben 5 Kinder.Da uns der Vorgang des Zusammenlegens immer zu lang war bei der Wäschemasse, haben wir uns dafür entschieden,alle Oberteile auf Kleiderbügel aufzuhängen. Sofern es vom Wetter möglich ist hängen wir Wäsche draußen auf, ansonsten drin auf dem Wäscheständer und auch der Trockner kommt zum Einsatz.
    Für die Oberteile haben wir es j s um Zeit zu sparen so angewöhnt, dass wir diese bereits noch im nassen/feuchten Zustand auf die Kleiderbügel aufbügeln und dann so an die Wäschestange hängen (haben uns draußen aus Eisenrohr eine Art Wäscheaufhängvorrichtung aufgebaut, statt der früher von uns verwendeten Wäschespinne) so trocknen die Kleider direkt auf dem Bügel und haben auch dadurch eine viel höhere Luftzirkulation zum Trocknen – zumindest unserem Empfinden nach ist das so… Vorteil dabei ist 1.schnellere Trocknung, 2. Trocknet glatt da es sich auf dem Bügel glatt aushängt ohne Abdrücke von Wäscheklammern zu haben, 3. Kann direkt mit dem Bügel von der Wäschestange in den Schrank – also ein Arbeitsschritt quasi gespart, da ich nicht extra aufhängen, abhängen und dann erst noch aufbügeln muss…
    Für uns als Großfamilie hat sich dieses System bewährt. Dadurch sparen wir Zeit und Arbeit.
    In den Trockner kommen bei uns vorallem Unterwäsche und Socken (wenn sich mal viel Wäsche angehäuft hat oder es mal schneller gehn muss, auch mal andre Sachen) da ich diese Kleidungsstücke sehr zeitaufwändig finde zum Aufhängen und weiterverarbeiten.

    • Liebe JULESlifeWith5, vielen Dank für deinen Kommentar und deine Tipps zum Wäschetrocknen! Das Aufhängen von Oberteilen auf Kleiderbügeln ist eine tolle Idee, um Zeit zu sparen und die Wäsche glatt zu trocknen. Auch die Verwendung eines Wäschetrockners für Unterwäsche und Socken kann sinnvoll sein, wenn es schnell gehen muss. Ich bin sicher, dass deine Tipps auch anderen Familien helfen können, Zeit und Arbeit beim Wäschetrocknen zu sparen. Liebe Grüße!

  • Es fehlt mir bei den Tipps :Ca. 5 bis 10 Minuten in den Trockner und dann aufhängen. Alles ist glatt und trocknet sehr schnell.

      • Das ist auch eine gute Methode, um Energie zu sparen und gleichzeitig glatte Wäsche zu haben. Es kommt auch darauf an, welche Wäsche man trocknen möchte und wie viel Zeit man hat. Vielen Dank für den Kommentar!

    • Liebe Perpetua,

      danke für deinen Tipp! Das ist eine gute Möglichkeit, um die Wäsche schnell zu trocknen und dabei auch glatt zu bekommen. Allerdings ist es wichtig, darauf zu achten, dass nicht alle Kleidungsstücke für den Trockner geeignet sind und dabei unter Umständen Schaden nehmen können. Einige Textilien können eingehen oder sich verformen, wenn sie zu lange im Trockner bleiben oder zu hoher Hitze ausgesetzt sind. Daher ist es empfehlenswert, vorher die Pflegehinweise auf den Etiketten der Kleidungsstücke zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie für den Trockner geeignet sind.

      Viele Grüße,
      Claudia

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