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Strom sparen im Haushalt: Praktische Tipps für eine geringere Stromrechnung

Über den Autor

Claudia ist Ausmist-Coach und Autorin des Buches "Chaospause für Zuhause". Auf Haushaltsfee teilt sie ihr Wissen zur Organisation des Haushalts in Form von Checklisten und Online-Kursen rund um Haushalt, Ordnung halten und Ausmisten. (mehr...)

Dieser Beitrag ist am 4. Juni 2024 erschienen und wurde am 4. Juni 2024 zuletzt aktualisiert.

Die Energiepreise steigen seit einiger Zeit kontinuierlich. Umso mehr machen sich Verbraucher zunehmend Gedanken darüber, wie sie im Alltag Strom sparen können. Davon profitiert nicht nur der Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Tatsächlich müssen wir nicht in einer Hütte im Wald leben, um nachhaltiger zu leben. Es gibt viele einfache Maßnahmen, die dabei helfen, den Stromverbrauch erheblich zu senken. In diesem Artikel findest du einige praktische Tipps, die dir dabei helfen, im Haushalt Strom zu sparen – ohne große Einschränkungen in Kauf nehmen zu müssen.

Verwende energieeffiziente Geräte

Ein großer Teil des Stromverbrauchs im Haushalt entfällt auf elektrische Haushaltsgeräte. Ganz besonders Großgeräte wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Spülmaschine können dabei echte Stromfresser sein. Je nachdem, welche Energieeffizienzklasse deine Geräte haben, kann sich der Stromverbrauch jedoch sehr unterscheiden. Wenn du also Geld sparen möchtest, indem du dir gebrauchte, günstige und ältere Geräte anschaffst, dann wird die Rechnung nicht unbedingt aufgehen. Die hohen Stromkosten sorgen vermutlich eher dafür, dass du langfristig noch mehr bezahlst. Achte daher lieber darauf, Geräte der Klasse A+++ zu wählen. Auch wenn du in der Anschaffung höhere Kosten hast, werden diese sich in der Regel amortisieren.

Energie sparen im Haushalt: Energieeffizienzklassen

Spare Strom bei der Nutzung von Großgeräten

Nicht nur, welche Geräte du verwendest, auch wie du sie verwendest, kann einen großen Unterschied machen. Achte zum Beispiel darauf, dass du Waschmaschine und Geschirrspüler stets voll belädst. Auf diese Weise gehst du sicher, die volle Kapazität zu nutzen, um die Anzahl der Durchgänge zu minimieren. Indem du deine Kleidung bei niedrigerer Temperatur wäschst, sparst du zusätzlich Strom. Ein Großteil der Energie wird dafür aufgewendet, das Wasser zum Waschen zu erhitzen. Wenn du also einen Waschgang wählst, der 30 oder 40 Grad hat, anstatt 60 oder 90, macht das einen großen Unterschied. Trenne deine Wäsche am besten je nach Material und Farbe. Bettwäsche und Handtücher sollten ab und zu bei 60 Grad gewaschen werden. Für die normale Alltagskleidung hingegen sind 30 Grad in der Regel vollkommen ausreichend. Praktisch ist es daher, einen Wäschekorb zu wählen, der ausreichend Stauraum besitzt. So kannst du genug Wäsche zusammensammeln, bis du eine ganze Waschladung für die jeweilige Temperaturstufe hast. Auch Geschirrspüler besitzen übrigens häufig Energiesparprogramme. Diese dauern zwar häufig länger als die normalen Programme, sind jedoch umweltschonender und sparsamer im Verbrauch.

Energie sparen im Haushalt

Optimiere deine Beleuchtung

Die Beleuchtung macht bis zu 20 Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt aus. Auch an dieser Stelle kannst du also ansetzen, um im Haushalt Geld zu sparen. Folgende Tipps helfen dir dabei, deine Beleuchtung zu optimieren:

  • Verwende LED-Lampen: Diese sind deutlich energieeffizienter als herkömmliche Glühbirnen. Zudem haben sie eine wesentlich längere Lebensdauer.
  • Schalte das Licht aus: Achte darauf, dir das immer zur Gewohnheit zu machen, wenn du einen Raum verlässt. Nutze nicht mehr Beleuchtung als nötig.
  • Nutze Bewegungsmelder: Besonders in Fluren, in Treppenhäusern oder im Außenbereich sind diese nützlich. Sie sorgen dafür, dass das Licht nur so lange angeschaltet ist, wie es auch gebraucht wird.
Energie sparen im Haushalt: Steckdose

Kürzer und kälter duschen

Dass viel Energie verbraucht wird, um Wasser zu erhitzen, spielt auch in Bezug auf das Duschen eine wichtige Rolle. Gehörst du auch zu den Menschen, die es lieben, ausgiebig und lang zu duschen? Ab und an ist das sicherlich nicht verkehrt. Wenn du es dir jedoch zur täglichen Gewohnheit machst, häufig und heiß zu duschen, wirst du nicht nur deine Haut schädigen. Es kann sich auch in deiner Energierechnung niederschlagen. Eine gute Alternative könnte es sein, öfter einmal kalt zu duschen. Kalt duschen ist nicht nur für die Umwelt gut, sondern hat auch eine Reihe gesundheitlicher Vorzüge: Du schonst deine Haut, regst die Durchblutung an und bist sofort hellwach. Eine guter Kompromiss wäre es auch, einfach etwas kürzer und bei niedrigeren Wassertemperaturen zu duschen. Jedes Grad, um das das Duschwasser weniger erhitzt wird, macht einen Unterschied – sowohl für deine Haut als auch deinen Geldbeutel.

Sparen in der Küche

Auch beim Kochen und Einlagern von Nahrungsmitteln gibt es Potential zum Sparen. Achte zum Beispiel darauf, Töpfe stets mit Deckeln zu verwenden. So wird deutlich weniger Energie verbraucht, wenn du Gemüse dünstest oder Nudeln kochst. Verwendest du den Ofen, ist es nicht nötig, bis zur letzten Minute zu heizen. Mache dir stattdessen die Restwärme zu Nutzen. Dafür schaltest du den Ofen einige Minuten vor Ende der Garzeit aus – die Wärme, die bereits vorhanden ist, tut ihr Übriges. Schau außerdem, dass du Kühl- und Gefrierschränke effektiv nutzt. Stelle die Temperatur nicht zu niedrig ein und taue deine Kühltruhe regelmäßig ab. Wenn sich zu viel Eis angesammelt hat, kann das dazu führen, dass du mehr Strom als nötig verbrauchst.

Checklisten und Sofortanleitungen

Hier findest du eine Auswahl passender Checklisten, welche dir bei deiner Arbeit im Haushalt helfen:

Zudem findest du über den Link Gratis-Checklisten rund um den Haushalt eine Liste aller kostenlosen Checklisten, welche du dir herunterladen kannst.

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Welche Energiesparmaßnahmen im Haushalt hast du dir angewöhnt? Bitte kommentiere unten…

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  • Haushaltsgeräte, Nachhaltigkeit & Umwelt

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