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Ausmisten für die Seele: Schatzkiste für die Nachkommen anlegen

Über den Autor

Claudia ist Ausmist-Coach und Autorin des Buches "Chaospause für Zuhause". Auf Haushaltsfee teilt sie ihr Wissen zur Organisation des Haushalts in Form von Checklisten und Online-Kursen rund um Haushalt, Ordnung halten und Ausmisten. (mehr...)

Dieser Beitrag ist am 2. Dezember 2019 erschienen und wurde am 20. Mai 2024 zuletzt aktualisiert.

Jessica, ein Mitglied unserer Facebook-Gruppe zum Thema Ausmisten hat uns gezeigt, wie sie Erinnerungsstücke und Erbstücke für ihre Hinterbliebenen aufbewahrt – sentimentales Ausmisten. In einer Schatzkiste! Sie möchte nicht einfach etwas weitergeben. Das was sie vererbt, sind Dinge mit einer für sie tieferen Bedeutung und deshalb sollen auch alle die Geschichte dahinter kennen lernen.

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Am Ende dieses Artikels habe ich dir meine persönliche Einkaufsliste zusammengestellt, damit du eine schnelle Übersicht hast, welche Produkte du für eine effiziente Arbeitsweise benötigst.
Einige Produkte kannst du direkt über den Haushaltsfee-Marktplatz bei verschiedenen Online-Shops erwerben oder bei ausgewählten, lokalen Anbietern in deiner Nähe.

Zudem habe ich dir noch relevante Checklisten, welche dir die Arbeit erleichtern, unten beigefügt.

Seine eigene Geschichte erzählen

Im wahrsten Sinne des Wortes schreibt sie kleine Kärtchen für alle Erbstücke:

  • Warum? Warum ist dieses Teil so wichtig für sie?
  • Wo/von wem? Wo wurde es erworben oder von wem hatte sie es erhalten?
  • Erinnerungen? Welche Erinnerungen sind damit verbunden?

Es geht hier übrigens nicht um raue Mengen, sondern um wichtige Kleinigkeiten in einer ebenso kleinen Kiste, denn die Idee kam ihr beim großen Ausmisten.

Eine Schatzkiste aus Holz verleiht dem Thema den richtigen Rahmen.

Ausmisten für die Seele mit eigenen Geschichten

Wir finden die Idee toll und haben ein kleines Gespräch mit Jessica geführt, um mehr über die Beweggründe ihres Handelns zu erfahren. Vielleicht ist das ja auch etwas für dich.

Vom Rest leichter trennen können

Wie bist du auf die Idee gekommen, deine geliebten Erinnerungsstücke mit Erlebnissen und Geschichten zu verknüpfen?

Jessica: Wie ich auf die Idee gekommen bin, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr genau. Ich hatte einige „Krustelkisten“, die ich immer wieder in den Händen hatte. In ganz netten Erinnerungen geschwelgt und wieder weg gepackt. Irgendwann dachte ich, was wenn ich nimmer bin. Dann wandert alles als „Kleinkram“ auf den Müll. Kleinigkeiten, die wertvoll für mich waren. Also hab ich angefangen, mir zu überlegen, was das in meiner Vergangenheit ausgemacht hat, wieso es in meinen zukünftigen Nachlass sollte und was dahinter steckt.

Und es macht es auch leichter, abzuwägen. Was mich nicht „ausmacht“ kann gehen. Ich brauche keine 12 Schlüsselanhänger. Der eine wichtige davon, den ich in Kanada gekauft hab, der bleibt und wird mit der passenden Geschichte versehen. Der Rest? Flohmarktkiste, etc. oder es ist Müll.

Persönlichkeit weitergeben

Was erhoffst du dir davon, den Verbleib deiner Erinnerungsstücke so zu handhaben? Bzw. was wünschst du dir?

Jessica: Ich wünsche mir, dass meine Erben oder diejenigen, die vorher schon einen Blick in die Erinnerungskiste werfen dürfen, einen intimeren Eindruck von mir erhalten. Oft haben Menschen – auch die eigenen Verwandten – ein gewisses Bild von einem, welches aber so nicht stimmt. Meiner Meinung nach, trägt dieser Einblick dazu bei, eine „Persönlichkeit“ besser zu erkennen.

Familie und Freunde finden es toll

Was bewirkt es in dir, so vorzugehen und warum kannst du somit Dinge besser gehen lassen?

Jessica: Die Dinge, die nur „halb so wichtig“ sind, gehen leichter.

Hast du deine Idee schon mit anderen Menschen geteilt und wie waren die Reaktionen? Beispielsweise von der Familie und Freunden?

Jessica: Freunde und Familie finden die Idee natürlich toll. Hier wird es wohl auch Nachahmer geben.

Claudias Einkaufsliste

Hier findest du die relevanten Produkte, welche du für die oben genannten Tipps benötigst.

Zudem findest du hier eine Liste der Produkte, welche generell im Haushalt für Reinigungsarbeiten vorhanden sein sollten: Die richtige Grundausstattung – Claudias Einkaufsliste

  • Schatzkiste aus Holz

FAQ

Hier sind 10 häufig gestellte Fragen und die Antworten dazu:

Wie lege ich eine "Schatzkiste" für meine Nachkommen an, die emotionale Erinnerungen enthält?

Suche nach persönlichen Gegenständen und Erinnerungsstücken, die für dich und deine Familie von Bedeutung sind.

Welche Art von Erinnerungsstücken kann ich in meiner Schatzkiste aufbewahren?

Du kannst Fotos, Briefe, Tagebücher, Schmuck, Familienrezepte, besondere Souvenirs und andere Gegenstände aufbewahren, die Erinnerungen wecken.

Wie organisiere ich meine Schatzkiste?

Verwende eine spezielle Kiste oder einen Behälter und lege die Gegenstände sorgfältig hinein. Du kannst sie auch mit Etiketten oder Notizen versehen, um ihre Bedeutung zu erklären.

Was ist der Zweck einer solchen Schatzkiste?

Die Schatzkiste dient dazu, Erinnerungen an vergangene Zeiten und besondere Momente zu bewahren und sie für zukünftige Generationen zugänglich zu machen.

Wie kann ich sicherstellen, dass meine Nachkommen von der Schatzkiste erfahren?

Teile die Existenz der Schatzkiste mit deinen Kindern oder Enkeln und erzähle ihnen die Geschichten hinter den Gegenständen.

Wie bewahre ich die Schatzkiste sicher auf?

Lagere die Schatzkiste an einem trockenen, kühlen Ort, um die Gegenstände vor Feuchtigkeit und Schäden zu schützen.

Was ist, wenn ich keine physischen Erinnerungsstücke habe?

Du kannst digitale Erinnerungen wie Fotos und Videos in einer digitalen Schatzkiste aufbewahren und diese deinen Nachkommen übergeben.

Kann ich auch persönliche Briefe für meine Nachkommen schreiben?

Ja, das ist eine wunderbare Idee. Verfasse Briefe oder Nachrichten, in denen du deine Gedanken, Erinnerungen und Wünsche für die Zukunft teilst.

Kann die Schatzkiste auch für Therapiezwecke genutzt werden?

Ja, das Sammeln und Teilen von Erinnerungen kann therapeutisch sein und zur Reflexion über das eigene Leben beitragen.

Gibt es eine Altersgrenze für das Anlegen einer solchen Schatzkiste?

Nein, es gibt keine Altersgrenze. Du kannst eine Schatzkiste jederzeit in deinem Leben beginnen, um deine Erinnerungen zu bewahren und weiterzugeben.

Dein Kommentar

Wie findest du Jessicas Vorgehensweise und kannst du dir vorstellen, die Idee für dich und dein Erbe zu übernehmen?

  • GENAU—zum Beitrag: Erinnerungen aufbewahren-kann ich nur sagen, tue ich auch.,Und ich habe VIELEVIELEVIELE….ich brauche sie , abgesehen davon sammle ich gerne.Wenn man älter ist oder alt- ist nicht mehr viel zu erwarten, besonders wenn die Gesundheit nicht mehr so mitspielt. DANN:Alte Sachen rauskramen, ansehen, freuen, erinnern.Und NOCH ältere Dinge bewundern, weil sie ja den Vorfahren vor langer Zeit Spaß machten. Ein Problem bleibt: Der Gedanke, dass diese Dinge von meinen Nachfolgern weggeschmissen werden- auch wenn ich das nicht mehr mitkriege.

    • Liebe Isabel,

      es ist schön zu hören, dass du auch gerne Erinnerungen aufbewahrst und eine Sammelleidenschaft hast. Es kann wirklich tröstlich und erfreulich sein, später nochmal durch alte Dinge zu stöbern und in Erinnerungen zu schwelgen. Ich verstehe auch deine Sorge, dass deine Nachfolger vielleicht nicht den gleichen emotionalen Wert in den Dingen sehen wie du. Aber wie im Artikel beschrieben, kannst du eine Schatzkiste für deine Nachkommen anlegen und ihnen eventuell sogar eine kleine Geschichte zu jedem Stück erzählen. Dadurch bekommen die Dinge für sie vielleicht einen höheren Stellenwert und sie werden diese auch schätzen und aufbewahren. Wichtig ist jedoch auch, dass du dich von unnötigem Ballast befreist und nur die wirklich wichtigen Dinge aufbewahrst. So kannst du dich auf das Wesentliche konzentrieren und deinen Nachkommen etwas wirklich Bedeutungsvolles hinterlassen.

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